Zu hohe Darlehenszinsen an Schwestergesellschaften

Werden zwischen Schwestergesellschaften Darlehen vergeben, so führt dies bei der darlehensgebenden Gesellschaft zu Zinserträgen und bei der darlehensnehmenden Gesellschaft zu Zinsaufwendungen. Problematisch wird dies jedoch dann, wenn bei Darlehen zwischen Schwestergesellschaften die Zinsen höher als üblich vereinbart werden.

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Zinsgünstiges Darlehen zwischen Schwestergesellschaften

Werden zwischen Schwestergesellschaften Darlehen zu üblichen Bedingungen (Laufzeit, Zinsen, Besicherung, etc.) vergeben, so sind die Darlehen grundsätzlich steuerlich anzuerkennen. Werden mit diesen Darlehensverträgen jedoch Zinsen vereinbart, die niedriger als üblich sind, so kann hierin eine verdeckte Gewinnausschüttung an die Muttergesellschaft / den Gesellschafter vorliegen.

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Immobilienbau auf dem Ehegattengrundstück

Nach früherer Rechtsprechung wurden die Kosten für den Bau einer Immobilie auf dem Grundstück eines Ehegatten als analoge Herstellungskosten für ein materielles Wirtschaftsgut behandelt, es wurde also getan, als wäre die Immobilie auf einem eigenen Grundstück erbaut worden. Als Folge daraus konnte bei Vorliegen aller übrigen Voraussetzungen eine Gebäudeabschreibung steuerlich geltend gemacht werden. Die in der Folge resultierenden steuerlichen Vorteile dürften nun weggefallen sein.

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Berechnungsweise der außergewöhnlichen Belastungen ändert sich

Schwupps, da ist das Urteil – zu Gunsten vieler Steuerpflichtiger. Der Bundesfinanzhof (BFH) mit mit Urteil vom 19.01.2017 (VI R 75/14, veröffentlicht am 29.03.2017) geurteilt, dass die Berechnung der Höhe der abziehbaren außergewöhnlichen Belastungen anders als bisher zu verstehen ist.

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Entsteht bei der Ausgabe von Gutscheinen Umsatzsteuer?

Ob und wann bei der Ausgabe von Gutscheinen Umsatzsteuer entsteht, kann erst beantwortet werden, wenn klar ist, um welche Art von Gutscheinen es sich handelt. Lesen Sie hierzu den folgenden Beitrag, der auf die unterschiedliche Behandlung eingeht. Entsteht bei der Ausgabe von Gutscheinen Umsatzsteuer? weiterlesen

Reicht ein Raumteiler für die Anerkennung als Arbeitszimmer aus?

Der Bundesfinanzhof hat mit Urteil vom 22.03.2016 (VIII R 10/12) entschieden, dass ein Arbeitsbereich, der lediglich durch ein Sideboard oder eine Anrichte (Raumteiler) vom Wohnbereich getrennt ist, nicht als Arbeitszimmer anerkannt werden kann. Insofern sind die hierfür entfallenden Aufwendungen nicht als Betriebsausgaben oder Werbungskosten im Rahmen der Einkommensteuerveranlagung abzugsfähig.

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Der Selbstbehalt bei privaten Krankenversicherungen führt nicht zum Sonderausgabenabzug

Soweit ein Versicherter mit seiner privaten Krankenversicherung einen Tarif mit Selbstbehalt vereinbart, führen die insoweit selbst zu tragenden Krankheitskosten nicht zu einem Sonderausgabenabzug im Sinne von Krankenversicherungsbeiträgen.

Dies hat der Bundesfinanzhof entschieden (BFH v. 01.06.2016 – X R 43/14).

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Grund- und Kinderfreibeträge, Kindergeld und Kinderzuschlag ab 2017

In den Kalenderjahren 2017 und 2018 erhöhen sich der Grundfreibetrag, der Kinderfreibetrag, das Kindergeld und der Kinderzuschlag wie folgt:

Grundfreibetrag

Bis zur Höhe des Grundfreibetrags bleiben die Einkünfte bei der Einkommensteuer steuerfrei. Im Jahr 2016 beträgt der Grundfreibetrag Euro 8.652,00. Im Kalenderjahr 2017 wird der Grundfreibetrag Euro 8.820,00 und im Jahr 2018 Euro 9.000,00 betragen.

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Wie sind Bonuszahlungen einer Krankenkasse bei der Einkommensteuererklärung zu berücksichtigen?

Das Bundesfinanzministerium hat mit Erlass vom 06.12.2016 die Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs vom 01.06.2016 (Az. X R 17/15) anerkannt und teilt folgendes mit:

Soweit von der gesetzlichen Krankenversicherung im Rahmen eines Bonusprogrammes Kosten für Gesundheitsmaßnahmen erstattet(!) werden, die nicht im regulären Versicherungsumfang enthalten sind und vom Versicherten vorab privat finanziert wurden, handelt es sich um eine Leistung der Krankenkasse, jedoch nicht um eine Beitragsrückerstattung. In diesem Falle reduziert die Kostenerstattung nicht die abzugsfähigen Sonderausgaben für den Basiskrankenversicherungsbeitrag.

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Aufwendungen für Einbauküchen im Rahmen der Vermietung

Der Bundesfinanzhof hatte darüber zu entscheiden, wie die Kosten für die Erneuerung einer Einbauküche im Rahmen der Vermietung von Immobilien steuerlich zu berücksichtigen sind.

Der Vermieter hatte in mehreren Mietobjekten alte Küchen durch neue Einbauküchen ersetzt. Die hierfür angefallenen Aufwendungen wollte er als sofort abzugsfähige Werbungskosten im Rahmen der Vermietungseinkünfte abziehen.

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